Travel

Streifzüge durch Barcelona

Auch wenn mein Städtetrip in diese farbenfrohe Stadt mittlerweile schon über zwei Jahre her ist, geht es heute auf eine virtuelle Reise zu einer meiner absoluten Lieblingsdestinationen: Barcelona.

Denn an grauen Tagen wie diesen wünsche ich mich manchmal zurück nach Katalonien, wo das Leben bunt, die Nächte warm und alles irgendwie so leicht und unbeschwert schien. Grund genug um ein paar Urlaubsfotos hervorzukramen und um ein bisschen in alten Zeiten zu schwelgen.


Mein Aufenthalt in Barcelona dauerte knapp eine Woche – also genügend Zeit um in dieses bunte Farbenmeer einzutauchen und das Lebensgefühl dieser Stadt zu inhalieren. Anfang September, wo es in Wien schon langsam frisch wird, war die optimale Zeit für die Reise, um noch und ein wenig Sonne zu tanken.

Gewohnt habe ich im Gràcia Viertel in der Residència Erasmus Gràcia. Diese Unterkunft ist eigentlich ein Hostel, da wir aber ein privates Zimmer mit Doppelbett, Fernseher und eigenem Bad hatten, hätte es geradezu als Dreisterne Hotel durchgehen können. Gleich in der Nähe einer Ubahn und zu einem Preis, der einfach unschlagbar günstig war. Leider fürchte ich aber, dass sich dieser in den letzten Jahren deutlich erhöht hat.

Genauso schockiert war ich, als ich gehört habe, dass mittlerweile sogar für den Parc Güell Eintritt verlangt wird. Nichts desto trotz ist und bleibt Barcelona eine der sehenswertesten Städte Europas. Meine Urlaubsfotos zeigen aber nur annähernd, wie schön dieses Fleckchen Spanien sein kann. Wer selbst noch nie dort gewesen ist, sollte dies bei Gelegenheit dringend nachholen!


Park Güell

Diese riesige Parkanlage wurde von Antoni Gaudí erschaffen und zählt zu einem der beliebtesten Touristenziele in Barcelona. Besonders gehyped ist die bunte Salamander-Fontäne. Bei meinem Besuch im Park haben sich die Leute damals fast die Köpfe eingeschlagen, um sich mit dieser Statue fotografieren lassen zu können. Diese Steinechse ist für Barcelona so etwas wie die Mona Lisa für Paris. Seit Ende 2013 ist die Terrasse und der Salamander jedoch nur noch mit Eintrittskarte zugänglich und auf eine Stunde Aufenthalt begrenzt. Kein Wunder, dass sich dabei die Besucherzahlen drastisch reduziert haben.

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La Sagrada Famìlia

Für diese Kirche bin ich über meinen Schatten gesprungen und in meinem Urlaub sogar um sieben Uhr morgens aufgestanden. Ich wusste eigentlich gar nicht, was mich da erwarten würde und es war mir eigentlich auch egal ob ich die Sagrada Famìlia besichtigt hätte, oder nicht.

Vor der Kirche hatte sich früh am Morgen schon eine ziemlich lange Schlange gebildet, in der wir uns einreihten. Von einem englischen Paar vor uns habe ich erfahren, dass die Schlange nachmittags üblicherweise zwei Mal um die ganze Kirche herum reicht. Ging dann aber eigentlich ganz flott und wir durften einen stolzen Eintrittspreis bezahlen und wurden durch die Sicherheitskontrolle geschleust.

Beim Betreten der Sagrada Famìlia war ich jedoch überwältigt! So etwas beeindruckendes habe ich eigentlich noch nie bisher gesehen. Ich muss zugeben: Obwohl ich nicht gläubig bin, hat es mir der Anblick dieses prachtvollen Kunstwerkes, im Klange eindrucksvoller Orgelmusik, Gänsehaut beschert. Letzten Endes haben wir glaube ich ganze drei Stunden damit verbracht uns den enorm detailreichen Bau anzuschauen und massenhaft Fotos zu schießen.

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Chocolatería La Nena

Ein sehr süßes und empfehlenswertes Lokal ist das La Nena. Hier haben wir sogar gleich zwei mal gefrühstückt, denn der Kaffee ist außerordentlich gut und die Crêpes genau das Richtige für einen Start in den Sightseeing-Tag. Alles in allem erinnert das La Nena ein bisschen an Jamie Oliver: Charismatische Holzmöbel, frisch zubereitetes Essen und eine vertraute Atmosphäre.

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Streets of Barcelona

Barcelona zählt zu einer dieser Städte, die sich hervorragend zum Herumflanieren eignen. Es lohnt sich durchaus manchmal den Reiseführer wegzupacken und einfach mal drauf los zu spazieren. So hat es uns in die spannendsten Ecken dieser Stadt verschlagen.VDBarcelona22 VDBArcelona21 VDBarcelona20 VDBarcelona15

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Pasta Bar

Pasta in Spanien? Ja! Hier sind wir sehr oft eingekehrt, denn die Pasta wird frisch zubereitet und zu einem adäquaten Preis gibt es ein Tagesmenü mit Vorspeise, Pasta und Getränk. Dass dieses Lokal zu den Hauptessenszeiten gesteckt voll war, spricht wohl nur dafür, dass es hier ausgezeichnet gutes Essen gibt! Übrigens ein wichtiger Indikator in Barcelona: Wenn ein Restaurant gähnend leer ist, riskiert es nicht, dort zu essen! Wenn ihr irgendwo vorbeikommt, wo die Schlangen bis auf die Straße hinaus gehen, dann lohnt es sich auf jeden Fall ein bisschen zu warten, bis ein Platz frei wird.

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Font Màgica

Zugegeben: Ein furchtbar touristischer Hotspot, aber dennoch war es irgendwie nett und vor allem interessant zum Fotografieren. Der Brunnen befindet sich vor den Treppen zum Palau Nacional und bietet jeden Abend eine spektakuläre Wasser- und Lichtshow, die musikalisch begleitet wird. Das zieht natürlich besonders viele Touristen an und damit auch zahlreiche dubiose Gestalten, die einem Leuchtbälle und Laser-Lampen andrehen wollen. So in etwa, wie auf der Rambla, die ich bewusst nicht „empfehlen“ möchte, weil ich finde, dass es dort außer Touristen (die im Weg stehen), überteuerten Lokalen (für eben diese), Taschendieben und Ramsch-Verkäufern (aufgrund eben dieser) nichts besonders Sehenswertes gibt.

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Nachtleben

Neben zahlreichen Cocktailbars – die mitunter auch eine breite Auswahl verschiedenster Gins haben – hat Barcelonas Nachtleben so einiges zu bieten. Durch Zufall sind wir während unseres Aufenthaltes draufgekommen, dass zu dieser Zeit sogar ein Nicolas Jaar Konzert im Sala Apolo stattfindet. Zum Glück haben wir auch noch spontan zwei Tickets bekommen, denn dieser Abend war einfach der krönende Abschluss für diese fabelhafte Reise.

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Wohnen

Essen

  • Can Eusebio (Carrer de Vila i Vilà, 84) – Hier gibt es viele verschiedene, typisch spanische Tapas zu angemessenen Preisen.
  • La Nena  (Carrer de Ramon y Cajal, 36)
  • Pasta Bar (Carrer Escudellers, 47)
  • Dionisos (Carrer dels Escudellers, 42) Das beste Gyros, das ich je gegessen habe! Für den kleinen Hunger zwischendurch oder am Heimweg nach einem Gin Tonic Abend im gotischen Viertel, lohnt es sich bei Dionisos vorbeizuschauen. Budgetfreundlich ist es außerdem auch.

Drinks

  • Bar L’Antiquari  (Carrer del Veguer, 13) Hierbei handelt es sich um eine schöne antike Bar, mit sehr gutem Gin. Den Gint Tonic haben wir in einem riesigen, kugelrunden Glas serviert bekommen. Ein Drink war absoult ausreichend. Außerdem gibt es hier angeblich dem besten Mochito. Ihr solltet unbedingt ins Obergeschoß schauen, dieses ist nämlich sehr stimmungsvoll mit antikem Mobiliar eingerichtet.

Sightseeing

  • La Sagrada Família
  • Park Güell
  • Font Màgica
  • Barri Gòtic

Einkaufen

  • Ciutat Vella
  • Barri Gòtic
  • Gràcia

Wart ihr auch schon einmal in Barcelona und seid von dieser Stadt genau so angetan, wie ich?

xoxo V-

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3 Comments

  • Reply Jose B Bueno 14. Mai 2015 at 7:23

    Ein sehr schöner Bericht mit tollen Fotos über meine Heimatstadt.
    Viele Grüße José

  • Reply a wayfarer 17. Mai 2015 at 12:53

    Barcelooonaaa! Tolle Stadt, das Flair der Straßen hast du echt gut eingefangen. Auch wunderschöne Fotos von Parque Güell, dort könnte ich ewig Zeit verbringen, ein bisschen wie im Märchenland!
    💙 Ella

  • Reply MQ Vienna Fashion Week 15 – Opening-Show Marina Hoermanseder | Vrban Diaries 8. September 2015 at 13:00

    […] Dann ging es auch schon mit der Show los, welche Marina Hoermanseders Spring/Summer 2016 Kollektion in blumigem Pastell und mit viel Einsatz von Leder, Gürteln aber auch Hartplastik zeigte. Als die Models schließlich zu Mi Mujer von Nicolas Jaar über den Runway liefen, fühlte ich mich sogar für einen kurzen Augenblick zurückversetzt nach Barcelona. […]

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