Schmankerln

Brownie-Mini-Gugelhupf

GugelhupfeVor ein paar Jahren habe ich mir (über amazon) Minigugelhupf Silikonformen zugelegt. Seitdem wird darin so gut wie alles gebacken, was gebacken werden kann, wenn es mal einen Kuchen benötigt. Am liebsten mache ich damit Schokogugelhupfe nach dem Brownie Rezept meiner Mutter. Mit diesem Rezept kann man richtige Schokoladenbomben backen, welche – auf Grund des geringen Mehlanteils – innen richtig saftig bleiben. Hier gibt es mal das Brownie Grundrezept, mit dem sich in einem einfachen Backblech klassisch amerikanische Brownies machen lassen. Für die Minigugelhupfe wird dem Teig noch eine Prise Backpulver zugeführt, damit das Ganze in den Förmchen auch aufgeht. Die Gugls mache ich immer im Sommer zu meinem Geburtstag und meistens auch zu Weihnachten. Um die Küchlein ein bisschen weihnachtlicher zu gestalten gebe ich dann noch etwas Zimt und einen Schuss Cointreau dazu.


Brownie Rezept

  • 250g Butter
  • 250g Schokolade
  • 150g Zucker
  • 5 Eier
  • 3 EL Mehl

für die Mini Gugls:

  • zusätzlich eine Prise Backpulver

Weihnachts-Gugls:

  • Zimt
  • ein Schuss Cointreau

Außerdem benötigt ihr:

  • natürlich ein funktionierendes Backrohr
  • eine Küchenwaage
  • einen Mixer
  • eine große Schüssel
  • Gugelhupf-Formen
  • Spritzbeutel (oder Jausensäcke)

Eier und Zucker in einer großen Schüssel mixen. Die Schokolade im Wasserbad schmelzen und die Butter zwar weich werden lassen, aber nicht komplett schmelzen (das hat den Vorteil, dass der Teig nicht so flüssig wird, sondern eher cremig, und die Formen dann besser zu befüllen sind). Die flüssige Schokolade abkühlen lassen (sonst gibt es Eierspeise…) und mit der Butter in die große Schüssel geben. Nochmal alles mit dem Mixer verrühren und zum Schluss das Mehl und die Prise Backpulver hineinsieben. Den Teig gut durchmixen und anschließend in einen Spritzbeutel (ich verwende stattdessen ein Jausensackerl mit Loch an der Ecke) geben. Mit dem Spritzbeutel können nun die Gugelhupf-Formen befüllt werden. Achtung: durch das Backpulver geht der Teig beim Backen ein wenig auf – also nicht zu voll machen.

Die Gugelhupf-Formen kommen nun auf ein Blech welches bei Stufe sieben im Gasofen (in etwa 260 Grad bei einem Elektrorohr) auf höchster Schiene für 15 Minuten lang ins Rohr kommt. Immer wieder nachschauen schadet nicht.

Wenn die Gugelhupfe aufgegangen sind und oben eine Kruste gebildet haben, dann dürfen sie raus. Vom Blech nehmen, abkühlen lassen und anschließend auf einen Teller stürzen.

Mit dem Teig gehen sich in etwa 15 Gugelhupfe aus. Da ich nur sechs Formen habe, muss ich auf mehrere Etappen backen.


Wenn die Küchlein angerichtet werden, dann siebe ich noch etwas Staubzucker darüber und garniere sie mit frischen Beeren und Blüten (im Sommer), oder mit Orangenscheiben, Granatapfelkernen und Mandelblättchen (im Winter). Das Auge isst schließlich mit!

Ich wünsche gutes Gelingen! 

xoxo V-

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1 Comment

  • Reply marichen21 26. Dezember 2014 at 14:37

    Mhhh!
    Klingt sehr fein! <3
    Liebe Grüße
    Maria

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